Aktuelles
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Jan
Samstag | 14. Januar 2017
Mitgliederversammlung 2017 der Stadtmusik Schwenningen
Stadtmusik Schwenningen will weitere Wege in der Jugendausbildung gehen
Eine ganz besondere Herausforderung steht in diesem Jahr für die Stadtmusik Schwenningen an. Das eigene Jubiläumskonzert zum 130-jährigen Bestehen am 8. April, wird das Orchester stark fordern.
Bei der Mitgliederversammlung am Samstagabend bekamen die Musikerinnen und Musiker schon einmal etwas Geschmack darauf, was sie beim eigenen Jubiläumskonzert erwartet.
Wir können uns jetzt auf unser großes Jubiläumskonzert freuen, welches die Jubiläen 130 Jahre Stadtmusik und 1200 Jahre urkundliche Erwähnung vereint“, so Stadtmusikdirektor Wolfgang Wössner und kündigte einen Streifzug durch die letzten „1200 Jahre Musikgeschichte machen“, an.
Musikalisch beginne man mit einem gregorianischen Choral, gefolgt von Mozart, Verdi, Swing bis zur heutigen Popmusik.
Bei dem Konzert am 8. April in der Sporthalle der Polizeihochschule, werden zusammen mit dem Jugendorchester über 140 Musiker auf der Bühne zu hören sein.
Rückblickend erinnerte Wössner an das letztjährige Jahreskonzert, das den Musikern viel abverlangte. Es war eine enorme Herausforderung, aber insgesamt ein sehr gelungenes Konzert mit vielen Zuhörern. Nach dem Projekt „Spurensuche/Megahertz – wie klingt Villingen-Schwenningen“, das für die Stadtmusik in der Stadtkirche stattfand und für die Musiker auch neue Erfahrungen brachte, gehörte das Musical „Wakatanga“ zu den überragenden Höhepunkten des vergangenen Jahres. „Es wurde ein phänomenaler Erfolg“, so Wolfgang Wössner. Die Arbeit machte Spaß und die Kinder hatten super mitgemacht, erinnerte der Stadtmusikdirektor.
Das Vereinsjahr 2016, war auch aus Sicht des Vorsitzenden Markus Welte ein sehr erfolgreiches Jahr. Hier gehört auch die Kulturnacht dazu, die von den Stadtmusikern mit Bravour gemeistert wurde. Neben der Bewirtung auf dem Muslenplatz, sei man noch mit dem großen Blasorchester aufgetreten. Auch das Sommerfest verlief erfolgreich. „Da haben wir finanziell das beste Ergebnis aller Zeiten hingelegt“,. freute sich Welte.
Auf einem guten Weg sei man mit der Jugendarbeit. An der Bläserschule habe man permanent einen Stand von über 100 Schü- lern. Durch die Zusammenarbeit mit dem Gymnasium am Deutenberg und der Musikakademie, können die Zahlen konstant gehalten werden.
Derzeit zähle man im Jugendblasorchester über 60 Jugendliche und im Vororchester sind es fast 30 Musiker. Durch die Veränderungen der Zukunft mit sinkenden Schülerzahlen, mit dem G 12 und der Ganztagesschule, werden es alle Vereine schwer haben, ausreichend Nachwuchs zu bekommen. „Daher müssen wir uns Gedanken machen, wie wir diesen zukünftigen Herausforderungen begegnen wollen“, so Markus Welte.
Neben der Musikausbildung mit Konzerten, den regelmäßigen Konzertreisen und einem attraktiven Freizeitangebot, will die Stadtmusik Schwenningen in der Zukunft auch noch andere Wege beschreiten um neue Schüler für die Jugendausbildung zu gewinnen.
So werde man in den Schwenninger Grundschulen mit lnstrumenten-Vorstellungen und Vorspielaktionen, Werbung für die Jugendarbeit machen. Um erste Erfahrungen zu sammeln, wolle man damit in diesem Jahr zunächst mit einer Grundschule starten und dies kontinuierlich auf die anderen Grundschulen ausdehnen, so Markus Welte.
Schriftführer Christoph Rathfelder berichtete, dass das Vororchester acht Auftritte und 35 Proben hatte, das Jugendorchester zwölf Auftritte und 35 Proben und das große Blasorchester 17 Auftritte mit 42 Gesamtproben. Die Stadtmusikanten hatten fünf Auftritte und vier Proben.
Bei den Neuwahlen wurde Sebastian Grießhaber als Nachfolger von Silke Jauch, zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Zur neuen zweiten Kassiererin wurde Bärbel Noel, als Nachfolgerin von Sebastian Grießhaber gewählt.
Für 50-jährige Aktivität wurde Klemens Reich durch den Blasmusikverband Rottweil-Tuttlingen geehrt. Seit 40 Jahren ist Bernhard Weber in der Blasmusik aktiv.
Für ihre 20-jährige Aktivität wurden Kathrin Hackenjos, Steffen Esslinger und Stephanie Schaumann ausgezeichnet. Zehn Jahre dabei sind Steffen Jauch, Johanna Langer, Tobias Lorke, Robin Mathis und Lukas Wittner.
Bei der Stadtmusik Schwenningen freut sich der Vorsitzende Markus Welte, mit den Geehrten, Tobias Lorke, Kathrin Hackenjos, Stephanie Schaumann, Johanna Langer, Bernhard Weber und Robin Mathis. Ottmar Warmbrunn vom Kreismusikverband nahm die Ehrungen vor. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Sebastian Grießhaber und neue zweite Kassierin Bärbel Noel (von links).
Quelle: Südwest-Presse, Die Neckarquelle vom 16.01.2017
Nov
Dienstag | 29. November 2016
Erlös aus Benefizkonzert wurde gespendet
Scheckübergabe der Stadtmusik Schwenningen
Anfang November spielte die Stadtmusik Schwenningen ein Benefizkonzert in der Schwenninger St. Franziskus-Kirche. Das Konzert wurde ein voller Erfolg mit einer nahezu vollbesetzten Kirche.
Der Spenden-Reinerlös aus dem Konzert kommt dem "2.
Bauabschnitt der Orgel in der St. Franziskuskirche" zugute.
Stadtmusikdirektor Wolfgang Wössner und der 1. Vorsitzende der Stadtmusik
Markus Welte,
konnten nun einen Scheck in Höhe von 1500,- Euro an die
Verantwortlichen überreichen. Der Vorsitzende des Orgelbau Förderkreises Georg
Meissner, bedankte sich ganz herzlich für die große Spende.

Bild von links nach rechts:
Georg Meissner, Pfarrer Michael Schumacher, Kantor Peter
Hirsch, Stadtmusikdirektor Wolfgang Wössner und Markus Welte
Nov
Dienstag | 15. November 2016
Großartige Leistungen unserer Jungmusiker auf Fortbildungslehrgängen
Jungmusiker erfolgreich auf Fortbildungslehrgängen
In den Herbstferien nahmen einige Jungmusiker der Stadtmusik Schwenningen an den Fortbildungslehrgängen des Blasmusikverbandes Rottweil/Tuttlingen teil. Die Lehrgänge für das bronzene und silberne Leistungsabzeichen fanden im Ausbildungszentrum des Kreisverbandes in Spaichingen statt. Eine Woche lang, mit weiteren 70 Jungmusikern aus dem gesamten Verbandsgebiet, erhielten die Jugendlichen Theorie- und Instrumentalunterricht, um sich auf die Prüfung vorzubereiten.
Bei ihrer erstmaligen Teilnahme haben Melina Santiago, Steven Lubic (Klarinette), Noah Raatz, Nico Haasis, Lena Fischer (Saxophon), Jens Stehr (Trompete), Nicklas Günter, Maik Henne (Posaune) und Felix Ruf (Schlagzeug) die Prüfung erfolgreich bestanden und das bronzene Abzeichen erworben. Mit Felix Ruf, Noah Raatz und Lena Fischer kamen dabei sogar die drei Lehrgangsbesten aus der Stadtmusik Schwenningen.
Bereits zum zweiten Rümeysa Bekar (Saxophon) am Lehrgang teil. Sie hat die Prüfung ebenfalls erfolgreich bestanden und das silberne Abzeichen erworben.
Vorbereitet wurden die Schüler von den einzelnen Instrumentallehrern der Bläserschule der Stadtmusik Schwenningen.
Nov
Samstag | 12. November 2016
Schülerkonzert der Bläserschule
Schülerkonzert auf hohem Niveau
Nach den großen Erfolgen der letzten Jahre, veranstaltete
die Stadtmusik Schwenningen am Mittwoch erneut ein Schülerkonzert. Die am
weitesten fortgeschrittenen Schüler der vereinseigenen Bläserschule gestalteten
diesen Abend. Die Jugendlichen boten durchweg fantastische Leistungen.
Den Anfang machten das Trio Andrea Högner, Teresa Maier und
Christian Koch, die sehr stilsicher das "Divertimento Nr. 4" von
Mozart interpretierten. Es folgte Anna Stehr, die zusammen mit ihrer Lehrerin
Kathrin Hakenjos auf der Querflöte das Duett "Schon eilet froh der
Ackermann" aus Haydns Jahreszeiten spielte. Anschließend spielte Patrick
Mayer sehr gefühlvoll auf dem Horn eine Melodie von Charles Gounod. Modern ging
es mit dem Stevie Wonder Hit "Don't You Worry 'Bout a Thing" weiter,
der von Sina Rosenfelder auf der Oboe dargeboten wurde. Zusammen mit ihrer
Lehrerin Christina Müller, spielte Tabea Stehle auf dem Alt-Saxophon die
"Invention Nr.1" von Johan Sebastian Bach. Äußerst eindrucksvoll
gestaltete Bastian Ruf auf dem Marimbaphon mit 4 Schlägeln das Stück
"Ghanaia" von Matthias Schmitt. Erneut aus der Feder von Johann
Sebatian Bach, spielte Moritz Klaiber auf dem Tenor-Saxophon eine Bearbeitung
der "Cello-Suite Nr.1". Virtuos interpretierte danach Timo Zwerschina
auf der Trompete den anspruchsvollen 1. Satz aus dem
"Trompetenkonzert" von Johann Hummel. Rafael Weinert gelang im
Anschluss eine wunderschöne Gestaltung einer weiteren Melodie von Charles
Gounod. Das weltbekannte "Adagio" von Tomaso Albinoni wurde dann von
Moritz Goschkowski auf dem Alt-Saxophon sehr einfühlsam dargeboten. Zum
Abschluss spielte Benjamin Maier auf dem Drumset sehr fetzig und mitreißend das
Stück "Sam Cariba". Begleitet wurden die einzelnen Solisten von
Stadtmusikdirektor Wolfgang Wössner am Klavier.
Das Publikum konnte durch die verschiedenen Vorträge den
hohen Leistungsstand innerhalb Bläserschule der Stadtmusik Schwenningen
erkennen. „Wir können stolz sein auf die Qualität unserer Nachwuchsmusiker“, so
Wolfgang Wössner, „es zeigt, dass wir mit unserer Bläserschule auf dem
richtigen Weg sind“.
Nov
Sonntag | 06. November 2016
Benefizkonzert der Stadtmusik in der St. Franziskus - Kirche
Musiker ziehen alle Register
Benefizkonzert: Das Große Blasorchester der Stadtmusik Schwenningen spielt in der St.-Franziskus-Kirche zugunsten der neuen Orgel.
Am Sonntagabend gab das Große Blasorchester der Stadtmusik Schwenningen unter der Leitung von Stadtmusikdirektor Wolfgang Wössner in der St.-Franziskus-Kirche in Schwenningen ein Benefizkonzert zugunsten des zweiten Bauabschnitts der neuen Orgel.
Rund 320 Zuhörerinnen und Zuhörer, mehr als doppelt so viele als sonst in einem durchschnittlichen Gottesdienst, kamen so zum Wochenausklang noch zu einem einzigartigen Hörgenuss.
Die Musikerinnen und Musiker des Schwenninger Orchesters stellten einmal mehr ihr Ausnahmekönnen unter Beweis und zogen sprichwörtlich alle Register, sodass dies im kommenden Jahr dann auch der neuen Orgel des Gotteshauses möglich sein wird. Dieser fehlen bisher noch sechs an der Zahl, welche im neuen Jahr eingebaut und dann auf insgesamt 33 Register komplettiert werden sollen.
Begonnen wurde das äußerst abwechslungsreiche und anspruchsvolle Programm mit einer Toccata von Claudio Monteverdi, bei der ein kleiner Chor, in diesem Fall ein Sextett von der Empore aus dem Großen Chor im Altarraum die Melodie zuspielte. Es war ein kurzes prägnantes Eingangsstück, fanfarengleich, und man konnte den Eindruck gewinnen, bei „Hofe“ stünde ein Ereignis außergewöhnlichen Ausmaßes an.
Mit weichem, harmonisch runden Klang der Canzona Di Francesco von Thomas Doss, einem zeitgenössischen österreichischen Komponisten, ging es weiter. Es handle sichum ein ganz neues Stück, soWössner, das erst in diesem Jahr herausgekommen und von dem er gleich begeistert gewesen sei. So zart wie dieses begann, so fulminant waren seine Schlussakkorde. Im Verlaufe seiner Moderation wiesWössner deshalb auch scherzhaft darauf hin, dass man aufzupassen habe, dass nicht noch für einen weiteren Bauabschnitt konzertiert werden müsse.
Mit dem Concerto für zwei Solotrompeten und Orgel von Antonio Vivaldi stellten die Solisten Stefan Zwerschina und Florian Stier auf den Hoch-BTrompeten sowie Kantor Peter Hirsch an der Orgel ihr großes Können unter Beweis und gönnten so dem Kollektiv eine kleine Verschnaufpause.
Der Höhepunkt des Abends und gleichzeitig umfassendste Epos war eindeutig die Hymn of the Highlands von Philip Sparke. Jeder Schlag wurde dem Dirigenten abgenommen, alles rhythmisch und dynamisch korrekt interpretiert, sodass das prächtige Klangspektrum dieses Werkes für regelrechtes Ganzkörpergänsehautfeeling sorgte. Man wähnte sich sozusagen hoch zu Roß, siegessicher und unverwundbar in einem starken Heer an der Seite vonWilliamWallace in die Schlacht gegen König Edward von England reitend.
Danach wurde es wieder sehr viel ruhiger, und die Gastsolistin Michaela David, eine professionelle Klarinettistin, brachte einfühlsam zum Ausdruck, wie schön ein solches Instrument in seiner ganzen „Bandbreite“ klingen kann. Partiell war es dabei im Auditorium so mucksmäuschenstill, dass man den Eindruck hatte, das Ewige Licht brennen zu hören. Nach jüdischen Volksweisen, den Klezmer Classics, mal rasend schnell, mal melancholisch langsam, gab es für das Ensemble mal wieder eine kleine Pause, und die sechs Perkussionisten der Musikergruppe brachten Samba-Feeling in den Kirchenraum.
Samba in der Kirche? Tanz? Im kalten November, passt so was überhaupt hierhin? Auf jeden Fall meinte Pfarrer Schuhmacher und verwies auf Psalm 150, in dem das Gotteslob ausdrücklich auch durch Tanz erwünscht ist, also auch Samba, wie er anmerkte.
Let it Shine, ein Spiritual arrangiert von James L. Hosay, zierte offiziell den Schluss eines grandiosen Konzerts. Der Beifall wollte kaum abebben, sodass die obligate Zugabe nicht fehlen durfte.
Quelle: Südwest-Presse, Die Neckarquelle vom 08.11.2016, Foto: Ulli Fleig

