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125 Jahre Stadtmusik Schwenningen!
Das Jubiläumsjahr

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Aktuelles

Lesen Sie hier aktuelle Nachrichten über Ihre Stadtmusik Schwenningen.

07
Okt

Sonntag | 07. Oktober 2012
Hüttenfreizeit 2012

Auch in diesem Jahr gab es wieder für unsere kleinsten Musiker im Vororchester ein Hüttenwochenende, was durchaus sehr spannend und ereignisreich war. Neben vielen Bastelangeboten und Tischtennis sowie Kickerturnieren besuchte uns in diesem Jahr auch die Freiwillige Feuerwehr aus Schwenningen die in Verbindung mit einem großen Geländespiel die Kinder mit einem Kletterparkur begeisterten. Zusätzlich konnten die Kinder ihr Können mit viel Geschick an den verschiedensten Feuerwehr-Wettkampfspielen unter Beweis stellen. Alles in allem können wir auch in diesem Jahr auf ein schönes und erfolgreiches Hüttenwochenende 2012 zurückblicken.

Bilder dazu gibt es hier:  Bildergalerien


15
Jul

Sonntag | 15. Juli 2012
Jubiläumssommerfest von Feuerwehr und Stadtmusik

Schwenninger können feste Feste feiern

Feuerwehr und Stadtmusik sorgen mit Doppeljubiläum für den Höhepunkt des VS-Vereinsjahres

Ein Großer Zapfenstreich, ein „getanztes Gebet“, Vorführungen der Feuerwehr und viel Blasmusik: Das gemeinsame Jubiläums-Sommerfest von Feuerwehr Schwenningen und Stadtmusik ist gelungen. Und das Wetter machte auch noch mit.

Vier Tage JubiläumsFeierlichkeiten liegen hinter den beiden „Geburtstagskindern“. Die Feuerwehr, die auf ihr 150-jähriges Bestehen zurückblicken kann, und die Stadtmusik, die 125 Jahre alt ist, haben die Festivitäten mit Bravour gemeistert. „Jetzt sind wir froh, dass wir es geschafft haben“, sagen Stadtmusikvorsitzender Jürgen Jauch und Feuerwehr-Abteilungskommandant Thomas Nagel. Das Schöne daran war, dass von Donnerstag bis einschließlich Sonntag alle an einem Strang gezogen haben.

Rückblickend sagen die beiden Verantwortlichen, dass der Donnerstag mit dem Benefizkonzert des Luftwaffenkorps Zwei aus Karlsruhe vom Publikum sehr gut angenommen wurde.

Über 500 Besucher seien doch eine gute Bilanz für den Abend. Der Freitag stand im Zeichen von Totenehrung und Festakt, der in den Augen der Veranstalter ein Höhepunkt war. Zwei Tage lang war dann auf der Schwenninger Möglingshöhe der „Bär los“. Die Entscheidung eine zweite Bühne aufzubauen, war richtig. So gab es keine Pausen zwischen den Darbietungen. Und mit dem Wetter hatten Feuerwehr und Stadtmusik auch noch Glück.

Über 300 Biertischgarnituren waren aufgestellt, und zeitweise waren die vielen Bedienungen im Dauereinsatz. „Das Fest hat unsere Erwartungen bei weitem übertroffen“, freuen sich Nagel und Jauch.

Bereits um 12 Uhr mittags ging es am Samstag los. Der Nachmittag gehörte den sechs Jugendblaskapellen, die zum Alterstreffen der Feuerwehren einen schönen Kontrast boten. „Es ist immer schön, wenn sich hier die alten Kameraden treffen“, sagte Obmann Werner Neumaier. Aus dem ganzen Kreis waren die „alten“ Floriansjünger nach Schwenningen gekommen. Über 200 an der Zahl waren der Einladung gefolgt, wobei der Älteste stolze 90 Jahre zählte.

Mit schmissigen Weisen des Fanfarenzugs der Narrenzunft Schwenningen wurde der Galaabend eröffnet. Ehrentambour Volker Beier hatte wieder einmal die Ehre und führte musikalisch die Gruppe an. Ganz andere Töne ließ der Spielmannszug aus Zittau ertönen – und die „DörrBrüder“ aus Villingen, waren „au weng do“.

Feierlicher Höhepunkt am Samstagabend war der Große Zapfenstreich.

Zapfenstreich_600.jpg

Über 100 Fackelträger der Feuerwehr, eine Ehrengarde, bestehend aus Angehörigen der Feuerwehren aus den Partnerstädten, der Spielmannszug der Villinger Stadtund Bürgerwehr und die Stadtmusik Schwenningen gestalteten dieses Ereignis. Über 2000 Menschen verfolgten das militärische Zeremoniell, in das Villingens Narro-Chef Joachim Wöhrle einführte. Über eine halbe Stunde dauerte diese Aufführung, die bei allen Beteiligten einen großen Eindruck hinterließ.

In bester Erinnerung ist den Festgästen auch am Sonntagmorgen das „getanzte Gebet“, des Stuttgarter Künstlers“ Carismo“, der mit bürgerlichem Namen Martin Bukovsek heißt. In einer Hö- he von rund acht Metern „tanzte“ er am langen Tuch, das an der Feuerwehrdrehleiter angebracht war. Die ökumenische Feier wurde von Pfarrer Frank Banse und seinem katholischen Kollegen Stefan Werner zelebriert – „Gemeinsam, so wie es sich in Schwenningen gehört“, sagte Stadtpfarrer Banse. „Die Predigt war für mich eine Herausforderung“, betonte Pfarrer Werner, die er aber gut zu lösen wusste.

Der Sonntag gehörte auch den verschiedenen Hilfsorganisationen. Im Stadtpark waren viele Feuerwehrfahrzeuge zu sehen, ebenso Rotes Kreuz, THW und DLRG. An einem Auto wurde durch die Feuerwehr die fachmännische Zerlegung durch Rettungsscheren demonstriert, und die Rettungshundestaffel des Roten Kreuzes zeigte einen Einblick in die Arbeit. Im Umweltzentrum gab es mancherlei aus Schwenningens Feuerwehr-Vergangenheit zu entdecken.

Den Besuchern gefiel, was hier zwei Vereine zusammen auf die Beine gestellt haben. „Wenn jeder alleine gefeiert hätte, wäre das nicht so toll geworden“, sind sich die Schwenninger einig und freuen sich schon auf das nächste Jubiläum von Stadtmusik und Feuerwehr. Doch bis dahin vergehen wieder 25 Jahre.

Südwestpresse 16.07.2012

Weitere Bilder finden Sie in Kürze hier in der Bildergalerien


13
Jul

Freitag | 13. Juli 2012
Festakt zum Doppeljubiläum / 125 Jahre Stadtmusik Schwenningen - 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Schwenningen

Eine kurzweilige Zeitreise

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Das war eine schwierige Herausforderung: Zwei große Jubiläen und die Stadtgeschichte an einem Abend unter einen Hut bringen. Doch das Kunststück gelang gestern beim gemeinsamen Festakt von Stadtmusik und Feuerwehr. Schnell wurde deutlich: Sie können es miteinander.

Ganz in diesem Sinne war auch die Moderation des langen Abends eine Gemeinschaftsleistung: Thomas Nagel zeigte als aktueller Kommandant die Leistungen seiner Vorgänger in den letzten 175 Jahren auf und vergaß in seiner Zeitreise bei den Zwischenstopps auch die herausragenden Ereignisse nicht – inklusive technischer Innovationen. Da wollte Jürgen Jauch als Vorsitzender der Schwenninger Stadtmusik nicht nachstehen: Er erinnerte an die gemeinsamen Wurzeln Ende des 19. Jahrhunderts, als sich die Feuerbekämpfer organisierten und dabei – ganz im Geiste der Zeit – auch die musikalische Seite pflegten. Der dritte im Bunde war Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon, der parallel dazu den Anteil der damaligen Stadt beleuchtete und die Vereinsgeschehnisse ins geschichtliche Umfeld einordnete.

Derart verteilt, kam eine kurzweilige Zeitreise in Fahrt, die über viele Etappen ernster Natur auch hin und wieder zum Humortanken Halt machten. Frotzeleien über den anderen Stadtteil blieben nicht aus und die jeweiligen Erfolge wurde groß herausgekehrt. So erinnerte Abteilungskommandant Thomas Nagel stolz daran, dass die Schwenninger beim großen Villinger Brand 1868 erstens zur Hilfe kamen und zweitens mit ihrer neuen Pumpe schneller Wasser aus der Brigach pumpten, als die Villinger aus ihrer Wasserleitung.

Die bestens präsente Stadtmusik sorgte dafür, dass den Zuhörern in der Halle der Polizei-Fachhochschule nicht in der Fülle aus Daten, Fakten und Zahlen nicht schwindlig wurde. Der flotte „Barbier von Sevilla“ prä- sentierte das 19. Jahrhundert ebenso wie die Ouvertüre „Nessun dorma“ aus Puccinis Oper Turandot.

Der musikalische Zeitstrahl reichte dann übrigens weiter in die 1920erJahre mit einem lebhaften Ragtime und kam in die großen erfolgreichen Aufbaujahre von Stadt und Stadtmusik mit dem „Gruß an Schwenningen“ des legendären Musikdirektors Hugo Rudolf. Musikvorsitzender Jürgen Jauch geriet regelrecht ins Schwärmen, als er von den Erfolgen dieses Dirigenten erzählte.

Die Feuerwehr hingegen konnte sich brüsten, vor 100 Jahren das damals modernste Feuerwehrhaus in Deutschland gehabt zu haben. Weniger stolz sind sie hingegen, dass sie noch immer in diesem Gebäude sitzen und ihre neuen Fahrzeuge nur nach der Größe der alten Tore kaufen können . . . Kubon fühlte sich von seinem Moderationskollegen bei diesem Thema angesprochen, redete aber tapfer über die Stadtgeschichte und ließ das Politisieren sein.

Dies besorgte das Kabarettduo 75-Doppel-D mit Andrea und Michel bewährt schamlos und respektlos. Die Gäste hörten staunend, wozu die Stadtbeamten ihr neues Rathaus brauchen und welche Wellnessabteilungen für die hohen Baukosten verantwortlich sind.

Wirklich überrascht war aber gestern einer, der gar nicht damit gerechnet hat: Karl-Martin Hahn wurde mit der Ehrenmedaille in Gold des Landesfeuerwehrverbands ausgezeichnet. Fast noch mehr als diese große Würdigung seiner vielen Verdienste in allen möglichen leitenden Funktionen freute ihn aber die Zugabe: Alle sieben Strophen des Württemberger Lieds. Gespielt von der Stadtmusik und gesungen von Jörg Wenzler: „ Der reichste Fürst.“ Davon können die beiden Jubilare in diesen schweren Zeiten nur träumen – aber sie haben einen schönen Trost: eine reiche Geschichte.

 Südwestpresse 14.07.2012


12
Jul

Donnerstag | 12. Juli 2012
125 Jahre Stadtmusik Schwenningen

Klangvoller Auftakt zum Jubiläums-Wochenende von Feuerwehr und Stadtmusik

LMK_600.jpg

Das war gestern ein gelungener Auftakt nach Maß, so wie ihn sich Feuerwehr und Stadtmusik Schwenningen zu ihren Jubiläen wünschte. Über 500 musikbegeisterte Menschen lauschten in der Turnhalle der Hochschule für Polizei dem Luftwaffenkorps 2 aus Karlsruhe mit ihren Dirigenten Major Martin Wehn. Gute Unterhaltung und spannende Hörerlebnisse wurden während des musikalisch hochwertigen Konzerts geboten. Und den Zuhörern gefiel es. Einmal konnten sie einem schönen Abend erleben, zum anderen fließt der Erlös dem Förderverein „Mach mit“ zu, dessen Tafel ein Segen sei, wie Stadtmusik-Vorsitzender Jürgen Jauch feststellte.

Bericht: Südwestpresse 13.07.2012 jos/Foto: Jochen Schwillo


09
Jun

Samstag | 09. Juni 2012
Konzertreise des Jugendblasorchesters nach Spanien

Platzkonzerte an der Costa Brava

Auf eine erfolgreiche einwöchige Konzertreise an die Costa Brava, kann das Jugendblasorchester der Stadtmusik Schwenningen zurückblicken. Das Orchester war bereits vor sechs Jahren in dieser Gegend, daher haben sich die Verantwortlichen erneut entschlossen nach Spanien zu fahren.

 Nach einer 14-stündigen Nachtfahrt erreichte das Orchester den Zielort „Malgrat de Mar“, in der Nähe von „Lloret de Mar“ an der Costa Brava. Angesichts der kühlen Temperaturen in Deutschland waren die Jugendlichen über die 28 Grad die sie dort erwarteten natürlich hellauf begeistert. Insgesamt 3 Platzkonzerte und zahlreiche Freizeitaktionen standen während dieser Woche auf dem Programm.

Der erste Tag begann mit einer Schifffahrt von „Blanes“ nach „Tossa de Mar“. Mit einem Katamaran fuhr die Gruppe entlang der wilden Küste bis zum idyllischen mittelalterlichen Ort mit herrlichem Badestrand. Aufgrund des hohen Wellengangs war dies für einige Jugendliche schon eine echte Herausforderung.Am darauf folgenden Tag fuhren die Musiker nach Barcelona, der katalanischen Hauptstadt. Mit einer Reiseleiterin bekam man alle Sehenswürdigkeiten der Stadt zu sehen. Zuerst fuhr man zum Stadion „Camp Nou“, dem berühmten Stadion des FC Barcelona. Anschließend begab man sich in das „Pueblo Espanol“, dem spanischen Dorf auf dem ehemaligen Olympiagelände, wo das erste Platzkonzert der Reise stattfand. Zahlreiche weitere Höhepunkte folgten, darunter natürlich auch die Häuser des Architekten Gaudi, der „Parc Güell“ und die „Sagrada Familia“. Den Jugendlichen blieb sogar noch Zeit durch die berühmte Einkaufsstraße „Ramblas“ zu flanieren. Beim Platzkonzert im „Pueblo Espanol“ überzeugten die Musiker vor allem durch ihr lockeres modernes Repertoire, welches beim zahlreichen Publikum sehr gut ankam. Auch die eigens einstudierte katalanische Hymne „Els Segadors“ wurde begeistert aufgenommen.

Nach einem freien Vormittag am Strand, fuhren die Jungmusiker tags darauf nach „Lloret de Mar“, um dort auf dem „Plaza Cultura“ das zweite Platzkonzert zu spielen. In der vollen Sonne bei nahezu 30 Grad, war dies eine echte Herausforderung. Einer der Höhepunkte war sicherlich der Besuch des Wasserparks „Waterworld“ in Lloret de Mar, am darauf folgenden Tag. Die riesigen Rutschen und Erlebnisbahnen begeisterten die jungen Musiker. Am Donnerstag stand dann das dritte Platzkonzert in „Malgrat de Mar“ auf dem Programm. Im Ortszentrum, nahe der Einkaufsmeile, begeisterte das Orchester vor allem die zahlreichen Touristen. Der letzte Tag stand dann zur freien Verfügung, ein reiner Strand- oder Pooltag.

„Es war eine tolle Reise“, so Stadtmusikdirektor Wolfgang Wössner, der weitere 5 Betreuer zur Hilfe hatte. „Sie wird den Jugendlichen immer in Erinnerung bleiben. Alles hat wunderbar funktioniert, wir hatten viel Spaß und die Konzerte wurden überall vom Publikum begeistert aufgenommen. Wir haben an der Costa Brave viel Werbung für Villingen-Schwenningen gemacht.“ Klar, dass die Stadtmusik auch weiterhin solche Reisen unternehmen will.

Fotos gibt es hier: Bildergalerien


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